Wie entsteht Mineralwasser?
Das gesamte Wasser bewegt sich in einem ständigen Kreislauf von Verdunstung,
Wolkenbildung, Niederschlag und erneuter Verdunstung.
Die Sonne treibt den Wasserkreislauf an. Sie erwärmt nämlich die Erdoberfläche.
Durch die Wärme der Sonne verdunstet Feuchtigkeit aus Meeren, Flüssen und
Seen. Das Wasser steigt als Wasserdampf in den Himmel und es bilden sich
Wolken. Wenn die Wolken weiter aufsteigen, dann kühlt sich der Wasserdampf
ab und aus dem Wasserdampf werden Regentropfen. Es beginnt zu regnen.
So kommt das Wasser wieder zurück zur Erde.
Ein Teil des Regens fließt zurück in die Meere, Flüsse und Seen.
Ein anderer Teil des Regens tränkt den Boden. Das Wasser sickert durch verschiedene Sand-, Erd- und Gesteinsschichten.
Bei seiner Wanderung durch Kies-, Schotter- und Sandschichten wird das so genannte Tiefenwasser gefiltert und gereinigt. Ein Prozess, der je nach Beschaffenheit des Untergrunds mehrere Jahrhunderte dauern kann. Je tiefer das Wasser dringt, desto mehr steigt außerdem seine Temperatur an.
Beim Durchfließen der Gesteinsschichten löst das warme Wasser häufig verschiedene
Mineralien und Spurenelemente heraus. Erst dadurch erhält das Mineralwasser
seinen individuellen Geschmack. Fast immer kommt es bei diesem Vorgang
auch zur Anreicherung mit Kohlensäure.
Das mit Mineralien und Spurenelementen angereicherte Tiefenwasser wird als
Mineralwasser mit Hilfe eines Brunnens an die Erdoberfläche gepumpt. Hier, direkt
an der Quelle, wird das Mineralwasser in die Flaschen abgefüllt, in denen es später
zum Verbraucher gelangt.